Wie es zur Städtepartnerschaft mit Fürstenwalde kam

So ist es zur Städtepartnerschaft zwischen Reinheim/Odenwald und Fürstenwalde/Spree gekommen:

    1. Diverse Schreiben des Reinheimer Bürgermeisters an den Vorsitzenden des Staatsrats der Deutschen Demokratischen Republik, Erich Honecker, wurden jeweils über die Ständige Vertretung in Bonn behandelt und abschlägig entschieden.

Diese Vorstöße hatten keinen Erfolg

  1. Die Reinheimer DKP hat sich an Verantwortliche des DKP-Parteivorstands mit der Bitte um Einleitung für Schritte zu einer Städtepartnerschaft gewandt. Diese Schiene führte letztlich dann auch zum Erfolg.
  2. Darüber hinaus nutzte zum Beispiel Arno Grieger, DKP-Fraktionsvorsitzender Reinheim, einen Aufenthalt im Thüringer Wald, um mit dem Bürgermeister von Tabarz ein Gespräch zu führen.
  3. Im Rahmen von Parteikontakten zwischen der SED (Bezirk Frankfurt /Oder) und der DKP (Bezirk Hessen) war eine Delegation bei einer Konferenz der DKP-Hessen. Die Bezirks-Chefin der SED-FFO, Christa Zellmer, war mit einer Mitarbeiterin zu einer Veranstaltung in Reinheim. Neben anderen wichtigen politischen Fragen wurde auch die Städtepartnerschaft angesprochen.
  4. Bei einem DKP-Parteitag in Wuppertal war eine SED-Delegation anwesend. Renate Grieger, Reinheim, war dort als Delegierte. Sie erhielt als Information grünes Licht für eine Städtepartnerschaft: Der Reinheimer Bürgermeister möge sich an den Bürgermeister von Fürstenwalde wenden. Diese Information wurde dem Reinheimer Bürgermeister vom DKP-Fraktionsvorsitzenden, Arno Grieger, überbracht und der Presse zugänglich gemacht.
  5. Ärgerlich waren die wiederholten Unterstellungen der Reinheimer SPD: Die Reinheimer DKP will gar keine Partnerstadt.