Die DKP kandidiert zu den Kommunalwahlen

Auf der Mitgliederversammlung der DKP wurde einstimmig beschlossen, bei den anstehenden Kommunalwahlen im Frühjahr 2001 für die Stadtverordnetenversammlung und für die Ortsbeiräte zu kandidieren.

DKP-Gruppenvorsitzende Renate Grieger  stellte während der Versammlung fest, daß es wiederum nicht einfach sein wird, als verhältnismäßig "kleine" Partei diesen Wahlkampf zu führen. Dennoch kann man die zurückliegende Wahlperiode positiv bewerten. Dies zeigt sich nicht zuletzt an den vielen Menschen, die sich vertrauensvoll an die DKP gewandt haben - bei denen es meist um kommunale Probleme ging. Hier konnte einiges erreicht werden. Im Stadtparlament fällt diese Bilanz der politischen Einflußnahme nicht so positiv aus, aber das, so Grieger, liegt in erster Linie an der Blockadepolitik der SPD, die die absolute Mehrheit besitzt.  Die Gedanken und Ideen aller Oppositionsparteien wurden gnadenlos niedergestimmt. Durch die Herausgabe von "Unser Weg" sind die Bürgerinnen und Bürger jedoch stets gut über politische Hintergründe informiert. Mittlerweile sind wir die einzige Partei, die kontinuierlich - und nicht nur zu Wahlkampfzeiten - Informationen an die Menschen weitergeben.

Sie erläuterte, daß die Veranstaltungen und Aktionen der DKP viel Zuspruch finden. Seit 16 Jahren Kinderkleideraktion, seit mehr als 15 Jahren kommt Fredrik Vahle auf DKP-Einladung nach Reinheim  und nicht zuletzt das alljährliche Grillfest am "Vaddertag" zeigt nicht nur Kontinuität, sondern auch Kraft. Ohne Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer sind solche Veranstaltungen nicht durchführbar. Kurzum - wir brauchen uns nicht mit fremden Federn schmücken, wie dies andere tun, wenn sie in Wahlbroschüren alles vereinnahmen, wrgas die Stadt an Kultur durchführt.

 Und wenn jetzt durch die 700 Jahrfeiern in Reinheim, die Geschichte unserer Stadt und ihrer Ortsteile wieder eine größere Rolle spielen, dann können wir Kommunisten sagen:

 "Wir werden weiterhin dafür sorgen, daß junge Menschen  und Neubürger erfahren, warum Ueberau das "rote Dorf" genannt wird."

Damit in Reinheim weiterhin eine "rote" Fraktion im Parlament ist, brauchen wir die Unterstützung vieler.

Wer mitarbeiten möchte wende sich bitte an:

Renate Grieger, Odenwaldring 11, 64354 Reinheim, Tel./FAX: 06162 / 85351